Blum & Farr die Macher, Beweggründe und Geschichte

Unsere Beweggründe und Geschichte

In den 80er- und 90er-Jahren schwappte die amerikanische Begeisterung für Franchising auch in der Systemgastronomie nach Deutschland. Eine Systemzentrale, die nicht mit sehr viel Kapital ausgestattet ist, auf dessen Verzinsung sie jahrelang verzichten kann, ist kaum in der Lage, die Kosten für die Kontrollierbarkeit und Weiterentwicklung des wachsenden Systems zu erwirtschaften. Diese zusätzlichen Verwaltungskosten müssen aus den Franchisegebühren bezahlt werden. Ähnlich wie bei den Versicherungsprämien werden die Franchisegebühren der Partner für immer mehr Verwaltung eingesetzt und stehen immer weniger für den echten Nutzen des Systems zur Verfügung. Es entsteht eine Kultur der Selbstverwaltung und der Kontrolle. Das gesamte System muss ständig mit neuen Franchiseverträgen „angefüttert“ werden. Dies erzeugt bei vielen Systemen solch hohe Kosten für das Auffinden neuer Partner, dass dafür kaum noch deren Eintrittsgebühren ausreichen. Ein neuer Partner bezahlt mit seiner Eintrittsgebühr tausende von Kontakten, Gesprächen und Telefonaten. Es entsteht der Zwang zum endlosen Wachstum, in den der Franchisepartner an der Basis eingesogen wird. Partner, die mit ihrer Arbeit, ihrem Umsatz, ihrer Freizeit und ihrem Verdienst auch auf „einfachem Niveau“ zufrieden sind, werden an nackten Kennzahlen gemessen und oftmals per Franchisevertrag zu mehr Wachstum gezwungen.

Diagramm Entwicklung eines Franchisebetriebes

Erläuterung des Diagramms:

“Weil die prozentuale Franchisegebühr (rote Kurve) und der Informationsbedarf des Franchisenehmers (orangene Kurve) immer weiter auseinander laufen, empfindet der Franchisepartner seine Gebühren für die Systemleistungen als zu hoch. Beim Lizenzsystem mit fester Gebühr befinden sich der Informationsbedarf des Lizenznehmers (orangene Kurve) und die zu zahlende Gebühr (grüne Kurve) in einem Gleichgewicht, das nur geringe Schwankungen hat. Alle Erträge aus Umsatzsteigerungen verbleiben beim Lizenzpartner und werden nicht durch steigende Franchisegebühren abgeschöpft.“

 

2004 wurde mit der systemgastronomischen Marke Hoons ein Geflügelspezialitätensystem auf Franchisebasis aus der Taufe gehoben, mit dem vor allem Unternehmensgründer einen einfacheren gastronomischen Start haben sollten. Bald zeigte sich jedoch, dass sich die erforderliche Systemkontrolle und die sinkende Bereitschaft der Banken, unternehmerisches Risiko zu finanzieren, dem Herzblut guter Einzelgastronomen entgegenstanden.

 

Um dennoch die Vorteile des Individual-Gastgebers mit den Vorzügen einer starken Marke zu verbinden, wurden die Hoons-Sortimentsbereiche in einzelne Marken überführt. Diese kann der Gastwirt nun ohne Einschränkung seiner Organisationsstruktur frei einsetzen und unterstreicht damit seine Persönlichkeit als Gastgeber vor Ort. Nach dem Baukastensystem nutzt er Marken und Sortimente frei nach seiner Entscheidung entweder als zeitweise oder dauerhafte Zusatzsortimente, als vollständige Marken-Kennzeichnung für seinen Betrieb oder als Aktions-Themen.

Dies ermöglicht eine schlanke Markenzentrale und damit den Wegfall von Eintrittsgebühren sowie extrem niedrige feste Lizenzgebühren.

“Fairness allen Partnern gegenüber ist für uns das wichtigste Gebot.
Glückliche Partner mit glücklichen Gästen zu haben ist das Ziel!“

Die Macher

„Ein Macher: Oliver Blum – der Konzeptionelle“

 Oliver Blum

Aufgewachsen vor und hinter der Gasthaustheke. Abitur sowie einschlägige gastronomische und betriebswirtschaftliche Ausbildungen. Fachautor und Fachreferent. Inhaber des Institut für Gastro-Konzepte, langjährige Führungserfahrungen im mittleren und Top-Management nationaler Handelsbetriebe und in der Systemgastronomie.

„Ein Macher: Christian Farr – der Kreative“

Christian Farr

Aufgewachsen in einer Unternehmerfamilie in Stuttgart im schönen Schwabenländle, Abitur, Studium der Marketing- und Kommunikations-Wissenschaften.
Mit 19 Gründung einer bis heute erfolgreichen Werbeagentur.
Erfahrungen im nationalen und internationalen Marketing und Werbung.

Als leidenschaftlicher Koch und visionärer Kreativer ist er stets bestrebt sich selbst und alles um ihn herum zu verbessern. Er liefert die kreativen und kulinarischen Impulse.

„Im Hintergrund: Die Familien – die Kritischen“

 

Beide Macher schöpfen Ihre Kraft aus Ihren Familien. Frau und Kinder geben die erforderliche Power. Sie sorgen als „Zaungäste und kritische Kunden“ für die Bodenhaftung der Konzeptumsetzungen.

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